Das Angebot, das den Deal verliert, ist fast immer das lange: sieben Seiten, dreimal das Wort "Synergie" und ein Abschnitt namens "Unsere Philosophie", der aus 400 Wörtern absolut nichts besteht.
Der Kunde hat immer nur zwei Fragen: "Was kostet das?" und "Was genau macht ihr?"
In so einem Angebot sind beide Antworten auf Seite fünf vergraben.
So verlierst du den Kunden.
Seitdem habe ich gelernt: Bei Angeboten geht es nicht darum, zu zeigen, wie schlau du bist. Es geht darum, dem Kunden das Ja so leicht wie möglich zu machen. Das heißt: klar sagen, was du tust, was er bekommt und was es kostet. Alles andere ist Rauschen.
Hier ist die Angebotsvorlage, die ich über Dutzende Kundenpitches hinweg verfeinert habe. Jeder Abschnitt hat seinen Grund. Nichts ist Füllmaterial. Übernimm die Struktur, trag deine Details ein und hör auf, Kunden an vage, viel zu lange Angebote zu verlieren.
Der Aufbau des Angebots (8 Abschnitte)
Ein vollständiges Social-Media-Angebot hat acht Abschnitte. Das gesamte Dokument sollte 3 bis 5 Seiten haben. Ist es länger, erklärst du zu viel. Ist es kürzer, fehlt wahrscheinlich etwas, das der Kunde für seine Entscheidung braucht.
| Abschnitt | Zweck | Länge |
|---|---|---|
| 1. Zusammenfassung | Kurzer Überblick über das, was du vorschlägst | 4-6 Sätze |
| 2. Verständnis des Geschäfts | Zeig, dass du deine Hausaufgaben gemacht hast | Halbe Seite |
| 3. Ist-Analyse | Wo der Kunde gerade steht (ehrlich) | Halbe Seite |
| 4. Strategie & Vorgehen | Was du tust und warum | 1 Seite |
| 5. Leistungsumfang | Konkrete Ergebnisse | 1 Seite |
| 6. Zeitplan & Meilensteine | Wann was passiert | Halbe Seite |
| 7. Preise | Was es kostet | Halbe Seite |
| 8. Nächste Schritte | Was passiert, wenn der Kunde Ja sagt | 3-4 Sätze |
Gehen wir jeden Abschnitt mit konkreten Vorlagen durch.
Abschnitt 1: Zusammenfassung
Das ist im Angebot das Äquivalent zum Hook eines Social-Media-Posts. Vier bis sechs Sätze, die dem Kunden genau sagen, was du vorschlägst, warum es zählt und welches Ergebnis er erwarten kann.
Vorlage:
[Agenturname] schlägt [Kundenname] eine [Dauer]-monatige Social-Media-Betreuung vor, mit Fokus auf [Hauptziel: Markenbekanntheit steigern /Leads generieren / E-Commerce-Umsatz erhöhen / Community aufbauen].Auf Basis unserer Analyse eurer aktuellen Social-Media-Präsenz sehenwir klare Chancen, [konkrete Chance Nr. 1] und [konkrete Chance Nr. 2].Unser Vorgehen verbindet [was euer Vorgehen besonders macht], um[konkretes, messbares Ergebnis] zu liefern.Dieses Angebot beschreibt unsere empfohlene Strategie, konkreteLeistungen, den Zeitplan und die Investition.Echtes Beispiel:
Pralea Digital schlägt Fresh Bakes Co. eine 6-monatige Social-Media-Betreuung vor, mit Fokus darauf, Online-Bestellungen zu steigern unddie lokale Markenbekanntheit im Raum Portland aufzubauen.Auf Basis unserer Durchsicht eurer aktuellen Instagram- undFacebook-Präsenz sehen wir Chancen, die Posting-Konstanz zu erhöhen(aktuell im Schnitt 2 Posts/Woche über alle Plattformen) und eurenstarken visuellen Content mit einer Reels-First-Strategie zur Geltungzu bringen. Unser Vorgehen verbindet datengetriebene Content-Planungmit Community-Arbeit, um innerhalb von 6 Monaten 40 % mehrWebsite-Traffic aus Social zu erreichen.Dieses Angebot beschreibt unsere empfohlene Strategie, die Leistungen,den Zeitplan und die Investition.Kurz. Konkret. Der Kunde weiß in 30 Sekunden, worum es geht.
Abschnitt 2: Verständnis des Geschäfts
Dieser Abschnitt beweist, dass du den Kunden wirklich recherchiert hast. Er ist der Unterschied zwischen einer generischen Vorlage und einem Angebot, das sich maßgeschneidert anfühlt. Kunden merken das sofort.
Vorlage:
## Über [Kundenname][2-3 Sätze über das Geschäft, die Zielgruppe und die Marktposition.Zeig, dass du verstehst, was sie tun und für wen.]## Ihre ZieleBasierend auf unserem Gespräch am [Datum] sind die Prioritäten von[Kundenname] für Social Media:1. [Ziel 1 - in ihren Worten, nicht in deinen]2. [Ziel 2]3. [Ziel 3]## Zentrale HerausforderungenDie wichtigsten Hürden, die wir festgestellt haben:- [Herausforderung 1: z. B. unregelmäßiger Posting-Rhythmus]- [Herausforderung 2: z. B. keine klare Content-Strategie]- [Herausforderung 3: z. B. begrenzte interne Kapazität für Content]Der Trick bei diesem Abschnitt: Nutz die eigenen Worte des Kunden aus deinem Erstgespräch. Wenn er seine genaue Sprache zurückgespiegelt sieht, entsteht Vertrauen. "Die verstehen uns." Genau dieses Gefühl willst du erzeugen.
Abschnitt 3: Ist-Analyse
Sei hier ehrlich, aber nicht brutal. Das Ziel ist, zu zeigen, dass du dir die aktuelle Lage angesehen und konkrete, lösbare Probleme erkannt hast. Nicht, dem Kunden ein schlechtes Gewissen über das zu machen, was er bisher getan hat.
Vorlage:
## Aktuelle Social-Media-Analyse| Plattform | Follower | Posting-Frequenz | Engagement-Rate | Bewertung ||----------|-----------|-------------------|-----------------|------------|| Instagram | [Zahl] | [x/Woche] | [%] | [kurze Notiz] || Facebook | [Zahl] | [x/Woche] | [%] | [kurze Notiz] || LinkedIn | [Zahl] | [x/Woche] | [%] | [kurze Notiz] || TikTok | [Zahl] | [x/Woche] | [%] | [kurze Notiz] |## Wichtigste Erkenntnisse**Stärken:**- [Etwas, das sie gut machen - immer mit dem Positiven anfangen]- [Eine weitere Stärke]**Chancen:**- [Konkrete Lücke, die du füllen kannst]- [Eine weitere Chance]- [Dritte Chance]Nimm echte Zahlen rein. Wenn ihre Instagram-Engagement-Rate bei 1,2 % liegt und der Branchenschnitt bei 3,5 %, dann sag das. Zahlen überzeugen besser als Adjektive. Für Benchmarks findest du im Leitfaden zu Social-Media-Analytics aktuelle Durchschnittswerte nach Plattform und Branche. Die ergänzenden Vorlagen sind die Social-Media-Reportvorlage und die Social-Media-Strategievorlage; den größeren Agenturkontext liefert Social Media für Agenturen und die Tool-Seite die besten Social-Media-Tools für Agenturen.
Abschnitt 4: Strategie & Vorgehen
Hier zeigst du dein Denken. Nicht die taktischen Details (die kommen in den Leistungsumfang), sondern den strategischen Rahmen, mit dem du arbeitest.
Vorlage:
## Unser Vorgehen### Plattform-Strategie| Plattform | Rolle | Content-Fokus | Posting-Frequenz ||----------|------|--------------|-------------------|| [Plattform 1] | Primär | [Fokusbereich] | [x/Woche] || [Plattform 2] | Sekundär | [Fokusbereich] | [x/Woche] || [Plattform 3] | Experimentell | [Fokusbereich] | [x/Woche] |### Content-SäulenWir empfehlen, den Content um [3-4] Kernthemen zu organisieren:1. **[Säule 1]** ([x] % des Contents) - [Kurze Beschreibung und warum]2. **[Säule 2]** ([x] % des Contents) - [Kurze Beschreibung und warum]3. **[Säule 3]** ([x] % des Contents) - [Kurze Beschreibung und warum]4. **[Säule 4]** ([x] % des Contents) - [Kurze Beschreibung und warum]### Community- & Engagement-Strategie[2-3 Sätze dazu, wie du Engagement aufbaust, auf Kommentare/DMsreagierst und die Community vergrößerst. Sei konkret beiReaktionszeiten und Engagement-Taktiken.]### Mess-FrameworkWir messen die Performance an diesen KPIs:| KPI | Aktueller Ausgangswert | 3-Monats-Ziel | 6-Monats-Ziel ||-----|-----------------|----------------|----------------|| [KPI 1] | [Ausgangswert] | [Ziel] | [Ziel] || [KPI 2] | [Ausgangswert] | [Ziel] | [Ziel] || [KPI 3] | [Ausgangswert] | [Ziel] | [Ziel] |Was diesen Abschnitt zum Deal-Gewinner macht: Konkrete Ziele. "Wir erhöhen eure Engagement-Rate innerhalb von 3 Monaten von 1,2 % auf 3 %" ist ein Versprechen, an dem der Kunde dich festhalten kann. Genau das schafft auch genug Vertrauen, dich zu beauftragen. Vage Versprechen wie "eure Präsenz ausbauen" klingen nach Absicherung.
Konkrete KPIs zu versprechen heißt, dass du sie verfolgen musst, sobald die Arbeit losgeht. Die Analytics aller Plattformen an einem Ort zu bündeln, ist der Unterschied zwischen einem Monatsreport, der ein paar Minuten dauert, und einem, der einen halben Tag Tabellenarbeit frisst.
Abschnitt 5: Leistungsumfang
Das ist der wichtigste Abschnitt, um späteren Scope Creep zu vermeiden. Alles, was du tust (und was nicht), kommt hierhin.
Vorlage:
## Monatliche Leistungen### Content-Erstellung- [X] Original-Posts pro Monat über [Plattformen]- [X] Stories pro Woche- [X] Reels/Kurzvideos pro Monat- Alle Inhalte mit individuellen Grafiken/Visuals- Texten der Captions und Hashtag-Recherche inklusive### Community-Management- Tägliches Monitoring und Beantworten von Kommentaren (innerhalb von [X] Std.)- DM-Management für [Arten: Kundenanfragen, Spam-Filterung]- Proaktives Engagement mit [X] Accounts pro Tag in eurer Nische### Strategie & Planung- Monatlicher Content-Kalender, geliefert bis zum [Tag des Monats]- Monatlicher Performance-Report mit Insights und Empfehlungen- Vierteljährliche Strategie-Review und Anpassung### Meetings & Kommunikation- [Frequenz] Check-in-Calls ([Dauer])- [Kanal: Slack/E-Mail] für die tägliche Kommunikation- [Reaktionszeit] für nicht-dringende Anfragen## Nicht enthalten- Verwaltung von bezahlter Werbung (als Add-on buchbar)- Website-Updates oder Blog-Texte- Foto-/Videoaufnahmen (Rohmaterial wird vom Kunden gestellt)- Krisenmanagement außerhalb der regulären Geschäftszeiten- Influencer-Akquise und -BetreuungDer Abschnitt "Nicht enthalten" ist nicht verhandelbar. Lass ihn weg, und du hast einen Kunden, der erwartet, dass du seine Facebook-Ads schaltest, seine Blogposts schreibst und eine Influencer-Kampagne managst, alles für das Social-Media-Honorar. Steck die Grenzen jetzt ab und erspar dir das peinliche Gespräch später.
Abschnitt 6: Zeitplan & Meilensteine
Kunden wollen wissen, wann was losgeht. Gib ihnen eine klare Roadmap.
Vorlage:
## Projekt-Zeitplan### Monat 1: Grundlage- Woche 1: Onboarding, Marken-Audit, Zugänge einrichten- Woche 2: Strategie entwickeln und Content-Säulen finalisieren- Woche 3: Content-Kalender für Monat 2 zur Freigabe geliefert- Woche 4: Erste Content-Charge geht live### Monat 2: Optimierung- Vollständige Content-Umsetzung beginnt- Community-Management täglich aktiv- Erster Monatsreport geliefert bis [Datum]- Erste Performance-Daten zur Verfeinerung des Vorgehens### Monat 3: Wachstum- Strategie auf Basis von 60 Tagen Daten verfeinert- Erste Quartals-Review- Empfehlung zur Ad-Strategie (falls relevant)- Benchmark-Vergleich: Monat 1 vs. Monat 3### Monate 4-6: Skalierung- Verstärkung dessen, was funktioniert- Erweiterung auf weitere Plattformen, wenn die Daten es hergeben- [Kundenspezifischer Meilenstein]- Abschließender Gesamtreport in Monat 6Der erste Monat ist immer die Grundlage. Versprich nie große Ergebnisse im ersten Monat. Du lernst gerade die Marke kennen, baust Systeme auf und bringst den ersten Content raus. Realistische Erwartungen früh zu setzen, ist der Weg, Kunden langfristig zu halten.
Abschnitt 7: Preise
Sei direkt. Versteck die Zahl nicht. Lass den Kunden nicht rechnen. Zeig, was es kostet und was er dafür bekommt.
Drei Preisformate, die funktionieren:
Option A: Einzelpaket
## InvestitionMonatliches Betreuungshonorar: [Betrag] €/MonatMindestlaufzeit: [X] MonateEinrichtungsgebühr (nur Monat 1): [Betrag] €Beinhaltet alle im Leistungsumfang beschriebenen Leistungen.Option B: Gestaffelte Pakete (empfohlen)
Drei Optionen anzubieten ist fast immer besser als eine. Die mittlere Option wählen die meisten Kunden, und sie verankert den Preis gegenüber der höheren Stufe.
## Investitionsoptionen| | Starter | Growth | Scale ||---|---------|--------|-------|| Posts/Monat | 12 | 20 | 30 || Plattformen | 2 | 3 | 4+ || Stories/Woche | 3 | 5 | Täglich || Reels/Monat | 2 | 4 | 8 || Community-Mgmt | Geschäftszeiten | Erweiterte Zeiten | 7 Tage || Reporting | Monatlich | Zweiwöchentlich | Wöchentlich || Strategie-Calls | Monatlich | Zweiwöchentlich | Wöchentlich || **Monatliches Honorar** | **[X] €** | **[Y] €** | **[Z] €** |Mindestlaufzeit: [X] Monate für alle Stufen.Einrichtungsgebühr: [Betrag] € (entfällt bei 6-monatiger Bindung).Option C: Basis + Add-ons
## InvestitionBasispaket: [Betrag] €/MonatBeinhaltet: [Kernleistungen]Verfügbare Add-ons:- Verwaltung bezahlter Werbung: +[Betrag] €/Monat (zzgl. Werbebudget)- Zusätzliche [X] Posts pro Monat: +[Betrag] €- Content-Fotoshooting: [Betrag] € pro Session- Influencer-Koordination: [Betrag] €/MonatEine Anmerkung zur Preispsychologie: Anchoring ist real. Wenn du den Blick des Kunden mit deiner höchsten Stufe führst, wirkt die mittlere Option im Vergleich meist vernünftig, und genau deshalb funktioniert das Drei-Stufen-Layout. Welches Format du auch wählst: präsentier die Zahl als Tatsache, nicht als Verhandlungseinstieg, und entschuldige dich nicht dafür.
Abschnitt 8: Nächste Schritte
Mach es leicht, Ja zu sagen.
Vorlage:
## Nächste Schritte1. Sieh dir dieses Angebot an und teil uns Fragen oder Feedback mit2. Wähle dein bevorzugtes Paket3. Unterschreib den Dienstleistungsvertrag (geht innerhalb von 24 Stunden nach Bestätigung raus)4. Vereinbare den Onboarding-Call für Woche 1Wir besprechen dieses Angebot gerne mit dir, wann immer es passt.[Dein Name] - [E-Mail] - [Telefon]Keine Druck-Sprache. Kein "nur für kurze Zeit". Keine künstliche Dringlichkeit. Nur Klarheit darüber, was als Nächstes passiert.
Häufige Angebotsfehler, die Kunden kosten
| Fehler | Warum es Deals kostet | Lösung |
|---|---|---|
| Zu lang (10+ Seiten) | Kunden lesen nicht über Seite 3 hinaus | Halt es auf 3-5 Seiten |
| Keine konkreten Ziele | "Wir bauen eure Präsenz aus" weckt null Vertrauen | Messbare KPIs mit Zeitrahmen rein |
| Versteckte Preise | Kunden hassen das Gefühl, getäuscht zu werden | Preise auf eine eigene, klar beschriftete Seite |
| Wirkt wie generische Vorlage | Der Kunde merkt, dass du copy-paste gemacht hast | Nenn Firmenname, Ziele und Daten des Kunden |
| Kein Abschnitt "Nicht enthalten" | Lädt Scope Creep und Konflikte ein | Grenzen klar abstecken |
| Zu viel über dich | "Unser Team hat 50 Jahre kombinierte Erfahrung" - interessiert niemanden | 80 % auf ihre Probleme und deine Lösungen fokussieren |
| Kein Social Proof | Behauptungen ohne Beleg | 1-2 passende Case Studies oder Testimonials beilegen |
Die Follow-up-Strategie
Das Angebot zu verschicken ist nicht die Ziellinie. Hier ist der Follow-up-Rhythmus, der wirklich funktioniert:
- Schick das Angebot mit einer kurzen E-Mail, die die Kernpunkte zusammenfasst
- Hak 2-3 Tage später nach und frag, ob es Fragen gibt
- Melde dich 1 Woche später mit einer kurzen Notiz und dem Angebot für ein Telefonat
- Letztes Follow-up nach 2 Wochen - entweder sie haben Interesse oder nicht
Danach lass es los. Einem Kunden hinterherzulaufen, der dich wochenlang ghostet, führt zu einer schlechten Zusammenarbeit, selbst wenn er am Ende Ja sagt.
Der schwerste Teil des Agenturlebens ist nicht, das Angebot zu gewinnen. Es ist, es zu liefern, während du mehrere Kunden jonglierst. Ab zwei, drei Accounts hält der Scope, den du ins Angebot geschrieben hast, nur, wenn deine Content-Kalender, das Scheduling, die Analytics und die Team-Übergaben an einem Ort liegen statt verstreut über Dutzende Tabs. Genau dafür ist Sydium gebaut.
FAQ
Wie kalkuliere ich Preise für Social-Media-Management?
Stütz deine Preise auf drei Faktoren: benötigte Zeit, gelieferter Wert und Marktpreise. Als grobe Orientierung: Sprout Socials Umfrage 2026 hat ergeben, dass freiberufliche Social-Media-Manager für kleine Unternehmen 500 bis 2.500 $ pro Monat verlangen, und Agenturen 1.000 bis 5.000 $ pro Monat. Kalkulier nach deinen Leistungen und den Ergebnissen, die du glaubhaft versprechen kannst, nicht nur nach Stunden.
Welches Format eignet sich am besten zum Verschicken eines Angebots?
PDF für formelle Angebote. Es behält die Formatierung, sieht professionell aus und verhindert versehentliche Änderungen. Bei laufenden Kundenbeziehungen, in denen Angebote weniger formell sind, reicht eine Notion-Seite oder ein Google Doc. Verschick ein Angebot nie als reinen E-Mail-Text. Das wirkt wie ein nachträglicher Einfall.
Wie gehe ich damit um, wenn der Kunde einen Rabatt will?
Senk nicht deinen Preis. Pass den Scope an. "Wir können das Monatshonorar auf X € senken, indem wir von 20 auf 15 Posts gehen und statt zweiwöchentlich nur noch monatlich reporten." So behältst du deinen Wert pro Einheit und respektierst trotzdem ihr Budget. Wenn sie alles zum Rabattpreis wollen, ist das ein Warnsignal dafür, wie sie die Beziehung langfristig behandeln.
Sollte ich eine Testphase oder eine Geld-zurück-Garantie anbieten?
Testphasen können funktionieren, wenn du sie sorgfältig aufsetzt. Statt "teste uns kostenlos" biete einen bezahlten Test mit reduziertem Umfang an: ein Monat zu einem niedrigeren Tarif mit einem klaren Bewertungspunkt. Das filtert Kunden raus, die es nicht ernst meinen, und senkt zugleich ihr Risiko. Geld-zurück-Garantien sind heikler, weil Social-Media-Ergebnisse Zeit brauchen. Wenn du eine anbietest, knüpf sie an Leistungen, die du kontrollierst (Content pünktlich geliefert), nicht an Ergebnisse, die du nicht garantieren kannst (Follower-Wachstum).
Kostenlose Tools dazu
Kostenlos, ohne Anmeldung, läuft direkt im Browser.
- Engagement-Rate-Rechner - Berechne deine Engagement-Rate und vergleiche sie mit Branchen-Benchmarks für jede Plattform.
- Rechner für die beste Posting-Zeit - Finde die optimalen Posting-Zeiten für jede Plattform auf Basis von Engagement-Research.
- Hashtag-Generator - Generiere passende Hashtags für deinen Content per KI. Du bekommst einen Mix aus beliebten und Nischen-Tags.